„Diese sozialen Medien“: Mittelstand, traut euch!

Für viele Unternehmen hört der Onlineauftritt bei Website und Facebook auf. Instagram und Co. bieten aber noch viel mehr Potenzial – insbesondere für den Mittelstand. Wir haben Vorteile und Tipps gesammelt.

Nein, in sozialen Medien tummeln sich nicht nur junge Leute. Auf Unternehmen warten dort vor allem potenzielle Kunden, Kooperationen und Mitarbeiter — und das quasi umsonst. Im Vergleich zu klassischen Werbemitteln ist die Social Media Präsenz ein günstiges Mittel für die Imagearbeit, einfach umsetzbar und landet nicht wie der Papier-Flyer in der Tonne. Worst Case: Der Beitrag wird übersehen. Die unaufdringliche Kundennähe ist zugleich der größte Vorteil sozialer Medien. Insbesondere Instagram zeichnet sich durch die persönliche, lockere Ansprache aus. So werden Kunden oder Geschäftspartner da abgeholt, wo sie sich privat aufhalten – ohne Bedrängnis. Viele Unternehmen nutzen Facebook, Instagram & Co. außerdem als Serviceplattform, über die sie Feedback direkt beantworten oder auf Aktionen und Veranstaltungen hinweisen. Denn Dienstleistungen stärken die Kundenbindung.

Ob B2B oder B2C, inzwischen sind Soziale Medien überlaufen von Produkten und das Social Buying in vollem Gange. Werbung muss zwar als solche markiert sein, soziale Medien werden aber trotzdem als Verkaufsplattform genutzt. Denn die Plattformen bieten zahlreiche Möglichkeiten und Funktionen zum Social Selling: Produkte können auf dem eigenen Kanal kostenlos oder mit kleinem Budget in einer Werbeanzeige mit optimalem Targeting präsentiert werden. Bei einem lokalen Geschäft oder Unternehmen kann von Standortangaben profitiert werden. Außerdem kann das Netzwerk genutzt werden, um mit passenden Influencern persönliche Werbung zu platzieren.

Zeitungsanzeige war gestern, Social Recruiting ist heute: Netzwerke wie LinkedIn, XING und Facebook bieten in der Personalgewinnung nicht nur Kostenvorteile, sondern auch eine authentische Ansprache und Vorselektion. Während sich auf Stellenanzeigen viele Blindgänger bewerben, kann beim Social Recruiting in den Gruppen und Communities mit angepasstem Wording die optimale Zielgruppe angesprochen werden. Das entlastet auch die Personalabteilung.

Letztlich gilt: Social Media Marketing kostet zwar Zeit, aber vergleichsweise wenig Geld und stellt insbesondere für den Mittelstand eine effektive Bühne dar, die junge Menschen eher anspricht als klassische Werbung. Wir sagen deshalb: Mittelstand, traut euch! Aber bitte nicht einfach irgendwie. Hier ein paar Tipps für die ersten Gedanken:

  • Ziele und Zielgruppe: Welche Ziele verfolgen Sie? Wen möchten Sie ansprechen? Kunden, Geschäftspartner, neue Mitarbeiter? Wie alt sind diese Zielgruppen und welche Interessen haben sie?
  • Kanäle: Wo tummelt sich Ihre Zielgruppe? Welche Kanäle kommen für Sie in Frage?
  • Ansprache: Wie wäre dort die richtige Ansprache? Du oder Sie, lässig oder formal? Was passt zu Ihrer Marke?
  • Konkurrenzanalyse: Auf welchen Kanälen sind andere Unternehmen vertreten und auf welche Art? Das, was die Konkurrenz gut macht, kann man sich abschauen und das, was bei der Konkurrenz nicht so gut funktioniert, besser machen. Vielleicht lässt sich sogar eine Nische finden. Auch sind die Zielgruppen ähnlich und können abgeworben werden.
  • Formate: Wie bespielen Sie also welchen Kanal? Welche Art von Content (Help, Hub oder Hero) wollen Sie anbieten? Gibt es regelmäßige Formate zur Team- oder Produktvorstellung?
  • Vorbereitung: Sammeln Sie im Voraus spezielle Anlässe und Veranstaltungen und erstellen Sie Redaktionspläne sowie Design-Vorlagen, die dann einfach umsetzbar sind.
  • Interaktion: Stellen Sie Ihrer Community Fragen, regen Sie so zur Diskussion an und bieten Sie Raum für Feedback. Je mehr Interaktion, desto besser!

(Von Jula Lühring)

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