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CSR Communication Workshops

Eine fundierte CSR-Strategie und die entsprechende Kommunikation sind heute für jedes Unternehmen wettbewerbsentscheidend und deren Reporting mittelfristig gesetzlich vorgeschrieben. Green Responsibility bietet gezielte Kommunikations-Workshops im Bereich unternehmerische Verantwortung – Corporate Social Responsibility (CSR) – an. Diese richten sich an die Geschäftsführung, Unternehmenskommunikation, CSR-Verantwortlichen und das Marketing.

Rahmenbedingungen und Zielgruppen

Die hier aufgeführten CSR-Kommunikations-Workshops sind einzeln durchführbar, offen für Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen oder auch geschlossen für Teilnehmer aus nur einem Unternehmen und vermitteln den 4 bis 8 Teilnehmern das Handwerk für eine erfolgreiche Kommunikationsarbeit.

 

Kostenloses Orientierungsgespräch

1) Kostenloses & unverbindliches Vorgespräch

In einem kostenlosen und unverbindlichen Orientierungsgespräch klären wir Ihre Aufgabenstellung und Rahmenbedingungen. Darauf aufbauend können wir mit Ihnen festlegen, ob Sie an einem offenen oder geschlossenen Kommunikations-Workshop teilnehmen sollten.

2) Angebotserstellung

Bei geschlossenen Kommunikations-Workshops kalkulieren wir im Anschluss den zu erwartenden Aufwand und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

Bei offenen Kommunikations-Workshops erstellen wir Ihnen ein standardisiertes Angebot.

 

CSR-Kommunikation in der Öffentlichkeitsarbeit -> Dauer = 1 bis 2 Tage

1) Ziele und Grenzen von CSR-Kommunikation

Die Teilnehmer beschäftigen sich mit grundlegenden Kommunikations-Mechanismen und deren Anwendbarkeit auf das Thema CSR. Die Erfahrung zeigt, dass selbst innerhalb von Unternehmens-Abteilungen (Marketing, Unternehmenskommunikation, Vertrieb) unterschiedliche Vorstellungen darüber herrschen, welche Ziele mit CSR kommunikativ verwirklicht werden können.

  • Sichtbar machen der unterschiedlichen Positionen
  • Praxisorientierte Ziele besprechen
  • Abbildung des Ist-Zustands im eigenen Unternehmen

Im Ergebnis räumen die Teilnehmer Missverständnisse und falsche Erwartungshaltungen bezüglich der Kommunizierbarkeit von CSR-Aktivitäten aus. Weiterhin sind ihnen realistische Zielvorstellungen bekannt.

2) PR-Handwerk für die CSR-Kommunikation

Hier erhalten die Teilnehmer CSR-spezifisches Kommunikationswissen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Woher bekomme ich die für mich relevanten Informationen zum Thema Nachhaltigkeit? Welche Medien bediene ich mit CSR-Neuigkeiten aus meinem Unternehmen? Wie nutze ich Social-Media-Kanäle? Welche kommunikativen Faktoren spielen eine entscheidende Rolle bei glaubwürdiger Nachhaltigkeitskommunikation?

  • Nachhaltigkeitsmedien verstehen (Reichweite, Unterschiede, Dialogorientierung)
  • Aufbau eines effektiven CSR-Monitorings
  • Themenfindung und Meldungsaufbau
  • Social Media als Erfolgsfaktor

Die Teilnehmer sind in der Lage, sicher und mehrwertorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in CSR-relevanten Medien durchzuführen.

3) (Interaktive) Pressearbeit in der CSR-Kommunikation

Optionale Viertiefung des vorangegangenen Moduls “PR-Handwerk für die CSR-Kommunikation”

Das zuvor vermittelte Wissen übertragen wir mit Übungen in die Praxis. Die Beispiele sind so angelegt, dass nach jeder Aufgabe eine gemeinsame Auswertung der Stärken und Schwächen erfolgt.

  • Meldungen verfassen
  • Verteileraufbau
  • Umgang mit aktiven Foren

4) Das Unternehmen als Kommunikator

Wesentlicher Bestandteil der gezielten Öffentlichkeitsarbeit in Sachen CSR sind: Die Einbindung der CSR-Verantwortlichen in die Kommunikationsprozesse sowie der gegenseitige Austausch von Informationen zwischen CSR-Management, Geschäftsführung und anderen Abteilungen.

  • Erfassung der internen Strukturen und des kommunikativen Ist-Zustands im Unternehmen
  • Relevante Akteure für eine glaubwürdige Nachhaltigkeits-Kommunikation im Unternehmen ausfindig machen

Im Ergebnis können die Teilnehmer das Wissen über die Strukturen und Ressourcen ihres Unternehmens anwenden.

5) Kommunikationskanäle effektiv nutzen

Auch CSR-Kommunikation wird nach ihrem Output bewertet, also der erzielten Reichweite in den Zielgruppen und der Häufigkeit der Berichterstattung. Beides hängt eng mit der korrekten Einschätzung zusammen, welche der Kommunikationskanäle und -Instrumente zum Einsatz kommen.

  • Worst- und Best-Practise-Beispiele
  • Beurteilung von Instrumenten für erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation nach Dialogkriterien
  • Planung von Kommunikationsstrategie nach Lead- und Supportthemen sowie dem passenden Veröffentlichungskanal
  • Bewegtbild als Transportmittel für Fakten und Emotionen

Im Ergebnis vermitteln wir das strategische Rüstzeug zur erfolgreichen Umsetzung der CSR-Kommunikation.

6) Berichterstattung und Evaluation

CSR ist freiwillig und geht über gesetzliche Vorgaben hinaus. Die Vermittlung via Berichterstattung ist allerdings Regeln unterworfen. Die Grenzen ergeben sich aus den Vorgaben der Global Reporting Initiative und der Norm ISO 26000.

  • Kriterien für Berichterstattung
  • Darstellung von Zielen
  • Schlüssigkeit der Gesamtdarstellung

Das Ergebnis: Ein sicherer Umgang mit der Erfassung notwendiger Informationen zur CSR-Berichterstattung und der Strukturierung eines Berichts.

 

CSR-Bewegtbild-Kommunikation -> Dauer = 1 bis 2 Tage

1) CSR-Kommunikation mit Audio- & Video-Botschaften

Audio- und Video-Podcasts sind mehr und mehr ein Kommunikationstreiber für die interne und externe Unternehmenskommunikation. Botschaften lassen sich mit Hilfe von Podcasts schnell, lebendig und persönlich kommunizieren. Wer damit Erfolg haben will, muss allerdings wissen, wie Podcasts funktionieren und wo sie sinnvoll eingesetzt werden können. Wir vermitteln Ihnen das nötige Hintergrundwissen und versetzen Sie in die Lage, mithilfe der Aussagekraft eines jungen Mediums Ihre Zielgruppe zu erreichen.

  • Nutzen von Podcasts
  • Einsatzmöglichkeiten und -orte
  • Beiträge und Formate sinnvoll konzipieren und umsetzen
  • Passend veröffentlichen

Im Ergebnis wissen die Teilnehmer, wie sie einen Audio- oder Video-Podcast oder Serienformate konzipieren und in ihre Unternehmenskommunikation einbinden. Außerdem vermitteln wir mögliche Formen der Veröffentlichung und klären technische Fragen.

2) So kommen Sie mit CSR ins Fernsehen

Themenfindung und Medientraining
Das Fernsehen ist noch immer das glaubwürdigste Informationsmedium. 90 Prozent der Deutschen (mit Internetzugang) schauen im Fernsehen aktuelle Nachrichten. Wer es hierhin schafft, bekommt höchste Aufmerksamkeit. Aber gerade auch außerhalb der Fernsehgeräte gewinnen bewegte Bilder in Videoblogs als Imagefilme und Event-Dokumentationen stark an Bedeutung. Wer vor der Kamera klar kommuniziert und dabei souverän und sympathisch bleibt, kann mit seinen Auftritten Kunden, Investoren und Mitarbeiter überzeugen. Wir zeigen Ihnen, wie erfolgreiche TV-Medienarbeit funktioniert und was Sie dabei beachten müssen.

  • Die Arbeit einer Fernsehredaktion oder Webredaktion
  • Interessante Themen für das Fernsehen oder Web
  • Reden vor der Kamera
  • Ausstrahlung und Aussehen
  • Live oder aufgezeichnet: Der Kontrast

Im Ergebnis vermitteln wir Ihnen das nötige Hintergrundwissen und Verständnis zum Fernseh- und Webjournalismus. Sie lernen, mit welchen Themen Sie bei Journalisten punkten, wie Sie Inhalte videogerecht aufarbeiten und wie Sie Aussagen vor der Kamera knapp und präzise formulieren. Anhand von praktischen Übungen bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie Sie auf dem Bildschirm wirken, und verbessern Ihre Sprechtechnik und Körpersprache.

3) Souverän vor Mikrofon und Kamera

Medientraining für Hörfunk und Fernsehen
Draußen vor der Tür steht ein Radioreporter oder gar ein Kamerateam – und was jetzt? Klare Sache: Das ist Aufgabe des Chefs oder zumindest einer Führungskraft. Er oder sie muss sich womöglich unangenehmen Fragen stellen, Erklärungen finden, wenn im Unternehmen etwas schief gelaufen ist, und darf sich weder aus der Ruhe bringen lassen noch um den heißen Brei herumreden. Angesichts dieser Aussichten wird es gestandenen Führungskräften schon mal mulmig in der Magengegend. Wer sich verplappert, kann seinem Unternehmen ernsthaft schaden. Aber: Auf Interviews und Statements für Radio oder Fernsehen können Sie sich vorbereiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Interviews und Statements für diese Medien in Zukunft meistern.

  • Die Arbeit von Fernseh- und Hörfunkredaktionen
  • Die Scheu vor Kamera und Mikrofon abbauen
  • Interview und Statement
  • Überzeugend wirken

Im Ergebnis vermitteln wir Ihnen praxisnah und anwendbar, was in Fernseh- und Radiointerviews von Ihnen erwartet wird und wie Sie sich auf diese Erwartungen einstellen können. Sie erfahren, welche Fallstricke bei der Medienarbeit lauern und wie Sie Ihre persönliche Hemmschwelle, sich vor Mikrofon und Kamera zu äußern, überwinden. Unser Experte zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Botschaft auf den Punkt bringen und mit kritischen Fragen souverän umgehen. So begeben Sie sich in Zukunft gut gewappnet in Ihre Interviews und können die Chance nutzen, Ihr Unternehmen und Ihre CSR-Aktivitäten darzustellen.

 

CSR-Kommunikation – Kreativwerkstatt -> Dauer = 1 Tag

1) Ideenentwicklung für die CSR-Kommunikation durch Brainstormings

Engagement soll Spaß machen und begeistern. Wir klären gemeinsam die Aufgabenstellung und erarbeiten mit verschiedenen Brainstormings Maßnahmen und Durchführungsideen von hoher Qualität.

Im Ergebnis produzieren die Teilnehmer eine Vielzahl von Ideen, proirisieren diese und entwickeln sie zu hochwertigen Durchführungsmaßnahmen weiter.

CSR Development Workshops

Eine fundierte CSR-Strategie und die entsprechende Kommunikation sind heute für jedes Unternehmen wettbewerbsentscheidend und deren Reporting mittelfristig gesetzlich vorgeschrieben. Green Responsibility bietet gezielte Development-Workshops im Bereich unternehmerische Verantwortung – Corporate Social Responsibility (CSR) – an. Diese richten sich an die Geschäftsführung, Unternehmenskommunikation, CSR-Verantwortlichen und das Marketing.

Rahmenbedingungen und Zielgruppen

Die hier aufgeführten CSR-Development-Workshops sind aufeinander aufbauend durchführbar, in der Regel unternehmensspezifisch (geschlossen für Teilnehmer aus nur einem Unternehmen) und versetzen die 4 bis 8 Teilnehmer in die Lage, eine eigene CSR-Strategie zu entwickeln, diese umzusetzen und zu kommunizieren.

 

Kostenloses Orientierungsgespräch

1) Kostenloses & unverbindliches Vorgespräch

In einem kostenlosen und unverbindlichen Orientierungsgespräch klären wir Ihre Aufgabenstellung und Rahmenbedingungen.

2) Angebotserstellung

Wir kalkulieren im Anschluss den zu erwartenden Aufwand und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

 

CSR-Vorabanalyse in der Vorbereitung

1) Brancheneinordnung und CSR-Rahmenbedingungen

Im Vorfeld ordnen wir Ihr Unternehmen in die drei CSR-Bereiche: Gesellschaft/ Soziales, Ökologie und Wirtschaft ein. Um branchenspezifisches Wissen berücksichtigen zu können, erfolgt dies anhand der zehn bedeutendsten deutschen Wirtschaftszweige. Im Ergebnis definieren wir die wesentlichen CSR-Rahmenbedingungen für Ihre Branche und Ihr Unternehmen.

2) Strukturiertes Interview anhand des CSR-Checks

Im Folgeschritt führen wir auf Grundlage des CSR-Checks ein strukturiertes Vorgespräch mit der Geschäftsführung, Unternehmenskommunikation, dem Marketing oder/und den CSR-Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen. Dabei fragen wir folgende Eckpunkte ab:

  • Ist-Zustand einer vorhandenen CSR-Strategie (Ziele, Maßnahmen, Umsetzung, Evaluation) oder aktueller Maßnahmen im Bereich Ökologie, Soziales und Ökonomie
  • Überprüfung der aktuellen Organisationsstrukturen und Prozesse

3) CSR-Stärken/Schwächen-Matrix

Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse und einer Kommunikationsmittelanalyse entwickeln wir eine CSR-Stärken/Schwächen Matrix. Sie dient dazu, einen schnellen und konkreten Einstieg in die Workshop-Arbeit zu gewährleisten. Herangezogen werden neben den Ergebnissen aus dem CSR-Check und Interviews die sichtbaren Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit wie Geschäftsberichte, Broschüren, Anzeigen, Medien- & Web-Präsenz.

 

CSR-Basisworkshop -> Dauer = 1 Tag

1) Einführung in die CSR-Welt

Hier erklären wir Corporate Social Responsibility – kurz CSR – historisch und organisatorisch. Wir überführen Vorstellungen in ein gemeinsames CSR-Verständnis und runden das Thema mit Praxisbeispielen ab.

  • Historische Dimension
  • Herleitung des Begriffes im modernen Kontext
  • Abbildung des Ist-Zustands wichtiger deutscher und europäischer Unternehmen
  • CSR-Werkzeuge
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und CSR-Normen

Im Ergebnis arbeiten wir die Grundssätze von CSR heraus und halten sie gemeinsam in einem Arbeitsansatz fest.

2) Kerngeschäft & Wirtschaftlichkeit von CSR-Strategien

Wir beschäftigen uns hier mit der betriebswirtschaftlichen Seite gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme durch CSR. Studien zufolge erwarten rund 75 Prozent der Unternehmen durch CSR-Initiativen eindeutige Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern. Voraussetzung ist eine glaubwürdige, an den Kernkompetenzen des Unternehmens orientierte, CSR-Strategie.

  • Detailbetrachtung erfolgreicher Best-Practise-Beispiele als Business Case
  • Ableitung von Erfolgsindikatoren für gelungenes es CSR-Management
  • Anwendung der Kriterien auf das eigene Unternehmen

Im Ergebnis vertiefen die Teilnehmer ihr Wissen über die relevanten Voraussetzungen von CSR-Strategien entlang des Kerngeschäfts und wenden dieses Wissen auf ihr Unternehmen an.

3) CSR-SWOT und -Handlungsfelder bestimmen

Wir erarbeiten gemeinsam aus den bisher gesammelten Informationen eine CSR-SWOT-Analyse. Wo liegen Stärken des Unternehmens im Markt, wo liegen Risiken, welche Chancen ergeben sich und wie können diese für die eigene CSR-Strategie genutzt werden? Darauf aufbauend bestimmen wir gemeinsam mit den Teilnehmern Lead- und Supportthemen für die CSR-Maßnahmen.

Entlang der Stärken und Schwächen des Unternehmens sind im Ergebnis mögliche Handlungsfelder identifiziert und können mit Prioritäten versehen werden.

 

CSR-Aufbauworkshop -> Dauer = 1 Tag

1) Entwicklung einer CSR-Positionierung

Wir gleichen die im Basispaket erarbeitete oder schon feststehende CSR-Strategie mit den Handlungsfeldern auf Widersprüche ab und überführen die Arbeitsergebnisse in eine Organisations-Analyse. Wir klären dabei, ob die hierarchischen und organisatorischen Strukturen des Unternehmens für die Umsetzung geeignet sind. Im Anschluss inegrieren wir den im Workshop erarbeiteten CSR-Ansatz in das Unternehmensleitbild.

Als Ergebnis liegt ein offener und transparenter Überblick vor, welchen CSR-Anforderungen das eigene Unternehmen stand hält und wo Veränderungen von Werten, Organisation und Philosophie notwendig sind.

2) CSR-Kreativwerkstatt

Engagement soll Spaß machen und begeistern. Nach einer gemeinsamen Priorisierung der CSR-Handlungsfelder setzen die Teilnehmer in der Kreativwerkstatt verschiedene Methoden ein, um Maßnahmen und Durchführungsideen von hoher Qualität zu entwerfen.

Im Ergebnis sind wichtige Handlungsfelder mit hochwertigen Durchführungsmaßnahmen ausgestattet.

3) Systematisch überprüfbare Ziele setzen

Ziele zu setzen ist ein wichtiger Bestandteil von CSR-Engagement. Es geht darum, den Effekt des eigenen Handelns mess- und vergleichbar zu machen. Die Teilnehmer lernen, entlang der CSR-Norm ISO 26000 qualitative und quantitative Ziele zu entwickeln. Weiterhin beschäftigen wir uns mit der Wertung der Ziele nach überprüfbaren Kriterien, um Aussagen über die Zielerreichung oder Nichterreichung treffen zu können.

Im Ergebnis kennen die Teilnehmer verschiedene Zielsysteme und sind in der Lage diese auf die im Workshop erarbeiteten Ziele anzuwenden.

4) Kommunikationsorganisation und -prozesse

Hier beschäftigen wir uns mit der internen Weitergabe von Inhalten und analysieren, ob im Unternehmen vorhandene Kommunikationsprozesse ausreichende Möglichkeiten zur Implementation und Weiterentwicklung des CSR-Ansatzes bieten. Zudem betrachten wir auch die externe Kommunikation. Anhand eines Erfassungsmodells über die Kommunikationskanäle wie Web, Direktmarketing, Unternehmenskommunikation, Mailings oder Anzeigen, klären wir, welche Kanäle sinnvoll genutzt werden können.

Im Ergebnis erkennen die Teilnehmer notwendige Veränderungen in den internen Kommunikationsabläufen und können sie mit Verbesserungsmaßnahmen unterfüttern. Zudem legen wir fest, welchen Beitrag die einzelnen Kommunikationskanäle zur externen Öffentlichkeitsarbeit leisten können.

 

CSR-Ergebniswerkstatt in der Nachbereitung

1) Umsetzbare Resultate und definierte Handlungsfelder

Erstellung eines CSR-Handbuchs mit den Workshopergebnissen und CSR-Handlungsfeldern zur direkten Umsetzung im Unternehmen.

Unser CO2-Report

Angefangen beim Briefpapier über den Server bis hin zur Mobilitätsfrage: wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Seit 2010 erstellen wir über Green Responsibility – Netzwerk für nachhaltige Kommunikation – unsere CO2-Reports und stellen uns der Öffentlichkeit.

Insgesamt fielen in den letzten Jahren folgende nicht vermeidbaren CO2-Emissionen durch Strom, Heizung, Mobilität, Materialverbrauch (Papier) und Onlinenutzung in unserer Agentur an:

2010 = 17,8 Tonnen CO2 (PDF 2010 als Download)
2011 = 15,3 Tonnen CO2 (PDF 2011 als Download)
2012 = 12,8 Tonnen CO2   ↓   ↓   ↓
2013 = 17,3 Tonnen CO2 (PDF 2012 & 2013 als Download)
2014 = 11,1 Tonnen CO2   ↓   ↓   ↓
2015 = 16,5 Tonnen CO2   ↓   ↓   ↓
2016 = 12,4 Tonnen CO2 (PDF 2014 & 2015 & 2016 als Download)
2017 = 12,3 Tonnen CO2 (PDF 2017 als Download)
2018 (Erstellung nach Nebenkostenabrechnung ca. Mitte 2019)

Die in den Vorjahren angefallenen CO2-Emissionen haben wir jeweils durch eine Klimaschutzspende an PrimaKlima-weltweit- e.V. zu 100 % kompensiert. Damit finanziert PrimaKlima aktuell das nach Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekt Bolivien (ArBolivia Phase II – The Cochabamba Project – 2951 – premium quality carbon credits / gold standard). Konkret werden die aktuellen Gelder in Durchforstung, klima“smarte“-Landwirtschaft, Baumpflanzungen, Nutzbäume, Feuermanagement, regenerative Energien und Stärkung der zivilgesellschaftlichen Strukturen investiert. Zertifikat/Spendenbescheinigung befindet sich immer am Ende der oben abrufbaren jährlichen CO2-Reports.

Weiterhin verpflichten wir uns, die in diesem Jahr anfallenden, nicht vermeidbaren CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte im Folgejahr wieder zu kompensieren.

ASK-Prinzip

Klimaschutz beginnt im eigenen Unternehmensalltag. Damit auch Sie direkt loslegen können, hat Green Responsibility ein einfaches und leicht verständliches Prinzip entwickelt – das ASK-Prinzip – aus Aktion, Strom und Kompensation:

1) Aktion → Klimafreundlich handeln und einkaufen

Handeln orientiert sich an erlernten Verhaltensmustern. Darum beschäftigt sich der Schritt Aktion mit der Analyse der eigenen Klimabilanz. Er zeigt innovative Handlungs-Optionen auf und motiviert zur Verhaltensänderung. Um die Änderungen dauerhaft zu Implementieren, werden anschließend alle notwendigen Einzellmaßnahmen in der Organisation definiert. Zum Schritt Aktion gehören Themen wie:

  • Benennen eines Ansprechpartners für Umweltschutz und Energie
  • Ermitteln der Einsparpotentiale bei Ressourcen/Energie – beispielsweise durch eine Energie-Analyse
  • Nachhaltige Einkaufspolitik, wie energiesparende Elektrogeräte unter dem “Total Cost of Ownership” Aspekt
  • Umstellen der Kommunikationsmittel auf umweltfreundliche Materialien
  • Mitarbeiter-, Kunden- und Lieferanten informieren
  • Dokumentieren der Umwelt- und Energieeffizienzmaßnahmen

2) Strom → Regenerative Stromquellen nutzen

Als absolutes Muss sehen wir parallel den Umstieg auf 100 Prozent Ökostrom – nur so kann der eigene CO2-Fußabdruck des Unternehmens oder der Kampagnen-Fußabdruck deutlich verbessert werden. Wir begründen diesen Schritt und helfen Unternehmen, die Qualitätsmerkmale der Stromlieferanten zu unterscheiden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Ökostrom aus komplett erneuerbaren Energien
  • Ökostrom nicht nur mit Herkunftszertifikaten, sondern aus realen physikalischen Herkunftsquellen: Kein Strom, der nur mit Zertifikaten “grün” gestrichen wurde.
  • Herkunftsquellen (Anlagen) dürfen nicht mehr als 50% Altanlagen sein. Der Grund liegt auf der Hand: Anbieter mit mehrheitlich Strom aus Altanlagen investieren nicht in neue regenerative Stromerzeugungsanlagen.

3) Kompensation → Ausgleich für nicht vermeidbare CO2-Emissionen

Hier werden nicht vermeidbare und direkt zurechenbare CO2-Emissionen durch Aufforstung oder andere Maßnahmen ausgeglichen, also neutralisiert. Da auch nach erfolgter Verhaltens-, Einkaufs- oder Technik-Optimierung Emissionen übrig bleiben, werden sie erfasst und kompensiert. So zählen beispielsweise bei Dienstleistern zu den größten und direkt zurechenbaren CO2-Emissionen:

  • Strom, sofern er nicht 100% Ökostrom ist
  • Heizung
  • Mobilität
  • Materialverbrauch – Papier
  • Onlinenutzung

Gern helfen wir Ihnen mit Hilfe des ASK-Prinzips auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmensalltag. Falls Sie sofort selbst handeln und Ihre CO2-Emissionen berechnen wollen, dann schauen Sie sich unsere CO2-Reports bei Green Responsibility an und nutzen Sie die darin enthaltenen zur Ermittlung Ihrer eigenen CO2-Emissionen.