Reiseblogs im Selbsttest

 

Ob am Strand liegen, wandern oder auf Städtetrips gehen – die Welt zu bereisen ist nicht nur für mich ein Traum. Soziale Netzwerke sind überladen mit Urlaubsfotos und es scheint, als hätten viele das Reisen zum Hobby gemacht. Da wird das Fernweh bei mir gleich noch größer. Einen Urlaub zu finanzieren ist in der Reisesaison vor allem für junge Menschen wie mich eine große Herausforderung. Hoffnungslos muss es für uns arme Studenten aber nicht sein. In den letzten Jahren sind immer mehr Reiseblogs erschienen, die Tipps zu Reiseplanung geben und zeigen, an welchen Stellen Geld gespart werden kann.

Zu unterscheiden sind private und kommerzielle Blogs. Kommerzielle stehen oft in Partnerschaft mit touristischen Unternehmen. Die Blogger verdienen ihren Unterhalt durch das Berichten auf ihren Blogs. In den Erfahrungsberichten verweisen die Blogger oft auf Reiseunternehmen und betreiben somit Marketing für die Tourismusbranche. Dazu zählen auch Bannerwerbung und Gutscheine. Private Blogs verfolgen dagegen keine geschäftlichen Ziele. Verfasser berichten aus Leidenschaft. Beide Blogversionen sind in der Regel hilfreich. Private Blogs sind glaubwürdig, da sie sich lediglich auf persönliche Erfahrungen und Eindrücke berufen. Kommerziell muss aber nicht gleich „unglaubwürdig“ bedeuten. Wichtig ist, dass der Blogger vermittelt, bis zu welchem Grad Werbung eine Rolle spielt. Allgemein haben Reiseblogs im Gegenteil zu normalen Reiseführern den Vorteil, aktueller zu sein und ein paar persönliche Fotos zu enthalten.

Ich habe mir ein paar Tipps im Umgang mit Reiseblogs bei meiner letzten Reise abgeguckt, bei meiner Planung berücksichtigt und einmal getestet, wie umsetzbar diese in der Realität sind.

 

Blogger-Tipps umgesetzt

Als eine Freundin und ich spontan entschieden, zusammen zu verreisen, war unser Ziel klar: Toulouse, Südfrankreich. Problematisch ist, dass Frankreich von Bremen aus schwer zu erreichen ist, wenn nur ein kleines Budget zur Verfügung steht. Vor der Buchung des Urlaubs haben wir uns unter anderem die Website „Shut up and Go“ (www.shutupandgo.travel) angeschaut. Der US-Amerikanische Blog berichtet hauptsächlich über sparsames Reisen. Hier war der Tipp zu finden, Airbnb (www.airbnb.de) zu nutzen – eine Website, auf der Menschen privat Zimmer in ihren Wohnungen und Häusern anbieten. Wir wurden fündig und sparten uns ein teures Hotel. Ein anderer Hinweis war, flexibel mit dem Buchungsdatum zu sein und auch Flugpreise in anderen Städten zu überprüfen. Letztendlich zahlten wir für Flug und Unterkunft knapp 150 Euro pro Person.

Canal du Midi bei Toulouse (pixabay - creative commons CC0)
Canal du Midi bei Toulouse (pixabay – creative commons CC0)

 

Der Blog “Reise-Wahnsinn“ (www.reise-wahnsinn.de) von Ingo Busch konzentriert sich auf (berufliche) Flugreisen und Hotels. Dort haben wir nützliche Tipps zum Sightseeing vor Ort gefunden. Sein Beitrag zu Toulouse zeigt Fotos von den Sehenswürdigkeiten und bekannten Märkten. Das gab uns einen ersten visuellen Eindruck von den Orten und Atmosphäre.

 

Den richtigen Reiseblog finden

Es lohnt sich Reiseblogs zu studieren und sich mehr Zeit zu nehmen, um den Urlaub nach den eigenen Bedürfnissen und Preisvorstellungen zu planen. Reiseblogs können nicht nur zum Verreisen inspirieren, sondern auch unbekannte Wege zeigen, um Reiseträume zu verwirklichen. Wer den richtigen Reiseblog für sich sucht, sollte vorher ein paar Kleinigkeiten beachten – Dann kann im nächsten Urlaub nichts mehr schief gehen:

  • Wichtig ist sich vorher zu fragen: „Suche ich Inspiration, Neuigkeiten oder konkrete Angebote?“ Bei gezielter Planung kann ein kommerzieller Blog mehr Input bieten, da oft Verlinkungen zu Hotels oder Flugsuche bereitstehen.
  • Überprüft ob, die Budgetvorstellungen der Blogger euren ungefähr entsprechen. So wisst Ihr, ob die Tipps euch weiter bringen werden.
  • Seit offen für ungewohnte Reisemethoden. Neues sollte wenigsten einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Eventuell lassen sich Alternativen finden.

Mein persönlicher Favorit ist übrigens der Blog „Shut up and Go“. Die Studenten Damon und Jo sind auch auf YouTube unterwegs und bieten passende Tipps für junge Menschen. Die Website zeigt interessante und sympathisch verfasste Artikel, mit ansprechenden Bildern. Als Leser bekomme ich immer Einblick in den Urlaubsort, aber auch die Blogger selbst.

[Laura von Asseburg]

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