{"id":5052,"date":"2018-06-14T10:01:40","date_gmt":"2018-06-14T08:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.denkbar-pr.de\/?p=5052"},"modified":"2019-06-13T11:09:39","modified_gmt":"2019-06-13T09:09:39","slug":"raus-aus-der-musik-schleife-neue-musik-im-netz-entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.denkbar-pr.de\/en\/raus-aus-der-musik-schleife-neue-musik-im-netz-entdecken\/","title":{"rendered":"Raus aus der Musik-Schleife: Neue Musik im Netz entdecken"},"content":{"rendered":"
Spotify, Deezer, Soundcloud: Der Zugang zu Musik war noch nie so vielf\u00e4ltig wie heute. Online-Musikplattformen machen es so einfach wie noch nie, jeder Zeit Musik zu h\u00f6ren und neue Songs zu entdecken. Viele Streaming-Dienste schlagen Musik vor, die sich am Musikgeschmack der Nutzer orientiert. Denn Spotify & Co. arbeiten nach Algorithmen, die abgespielte Lieder erfassen und anhand dieser weitere Interpreten und Songs vorschlagen.<\/p>\n Mir selbst gefallen verschiedene Musikgenres, wie Afrobeat, Latin, Pop und Rock. Doch mein Musikgeschmack \u00e4ndert sich je nach Situation. H\u00f6re ich zum Beispiel eine Zeit lang Ciara oder Chris Brown wird mir danach nur noch \u00e4hnliche Musik vorgeschlagen. Auf wechselnde Stimmung wird dabei kaum R\u00fccksicht genommen. Die Gefahr ist gro\u00df, in eine \u201eMusik-Schleife\u201c zu geraten und es wird schwer, \u00fcber den Tellerrand zu \u201eh\u00f6ren\u201c und neue Musikrichtungen oder unbekannte K\u00fcnstler zu entdecken. Die Frage ist also: Gibt es Plattformen, die dem Nutzer \u00fcberhaupt noch das volle Musikangebot zur Verf\u00fcgung stellen?<\/p>\n Wo gestreamt wird<\/strong><\/p>\n Der meist genutzte Streaming-Dienst im deutschen Raum ist aktuell Spotify<\/a>. Der Online-Dienst bietet \u00fcber 350 Millionen Musiktitel. Nutzer haben die M\u00f6glichkeit, Lieder als Favoriten und in Playlists einzuarbeiten. Funktionen wie \u201eDein Mix der Woche\u201c, empfehlen zudem regelm\u00e4\u00dfig Musiktitel, die den Nutzern gefallen k\u00f6nnten. Sehr \u00e4hnliche Funktionen besitzen auch Dienste wie Deezer, Amazon Music und Apple Music. Spotify schaltet in der kostenfreien Version regelm\u00e4\u00dfig Werbung, was mitunter st\u00f6ren kann. Zudem kooperieren viele gro\u00dfen Firmen wie Vodafone und Disney mit dem Streaming-Dienst. Dadurch wird die Rubrik \u201eDie beliebtesten Playlists\u201c haupts\u00e4chlich von gro\u00dfen Musiklabels betrieben. Das kommerzielle Interesse bei der Musikwahl steht somit im Vordergrund.<\/p>\n Etwas anders arbeitet SoundCloud<\/a>. Der Online-Musikdienst gibt Nutzern die M\u00f6glichkeit, Musik selber zu ver\u00f6ffentlichen sowie Titel hoch- und runterzuladen. Der Vorteil hier: Neben bekannten K\u00fcnstlern finden sich hier auch zahlreiche kleine Interpreten und Labels. Die K\u00fcnstler bekommen in der Regel kein Geld von SoundCloud. Daf\u00fcr haben aber unbekannte Musiker eine Plattform, auf der sie ihre Musik vorstellen und mit ihren eigenen Social Media-Kan\u00e4len verbinden k\u00f6nnen. Ein gro\u00dfes Plus ist, dass so auch lokale DJs oder S\u00e4nger leichter zu entdecken sind.<\/p>\n Neben den Musikdienst-Titanen, h\u00f6re ich auch gerne Web-Radios wie DefJay<\/a> oder die Genre-bezogenen Sender auf iTunes. Auch Web-Radios sind oftmals auf pers\u00f6nliche Geschm\u00e4cker zugeschnitten. Nutzer sind hier jedoch nicht auf nationale oder lokale Radiosender beschr\u00e4nkt, sondern k\u00f6nnen beispielsweise auch in die Charts von Portugal oder Japan reinh\u00f6ren.<\/p>\n Raus aus der Falle \u2013 Neue Musik entdecken<\/strong><\/p>\n Der beste Weg, neue Musik zu entdecken, besteht darin, das eigene Streaming-Verhalten ab und zu zu ver\u00e4ndern: Mehr als einen Dienst zu nutzen, macht bereits den Unterschied! Wer aber keine Lust hat, mehrere Plattformen zu verwenden, sollte sich an die folgenden Tipps halten:<\/p>\n Beobachtet was Freunde h\u00f6ren. Bei Spotify gibt es beispielsweise die M\u00f6glichkeit, Freunde hinzuzuf\u00fcgen. Die PC-Version zeigt, was diese im Moment h\u00f6ren oder als letztes geh\u00f6rt haben.<\/p>\n Gebt beliebige W\u00f6rter in das Suchfeld ein und h\u00f6rt in die Musik rein, die daraufhin vorgeschlagen wird.<\/p>\n Durchsucht die Neuerscheinungen! Manchmal sind neue und noch nicht so bekannte K\u00fcnstler dabei, die gefallen k\u00f6nnten.<\/p>\n Mein Fazit: Die Musik-Schleife muss nicht sein. Mit ein bisschen Aufwand kann ich den Mainstream-Empfehlungen der Musikriesen umgehen und kann meine Playlists f\u00fcr mich sinnvoll erg\u00e4nzen.<\/p>\n [Laura von Asseburg]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Spotify, Deezer, Soundcloud: Der Zugang zu Musik war noch nie so vielf\u00e4ltig wie heute. Online-Musikplattformen machen es so einfach wie noch nie, jeder Zeit Musik zu h\u00f6ren und neue Songs zu entdecken. Viele Streaming-Dienste schlagen Musik vor, die sich am Musikgeschmack der Nutzer orientiert. Denn Spotify & Co. arbeiten nach Algorithmen, die abgespielte Lieder erfassen … Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6208,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false},"categories":[11],"tags":[],"yoast_head":"\n
<\/strong><\/p>\n