Kreative Wertschätzungskampagnen in der Corona-Krise

Not Today Covid 19

Was Edeka und andere Unternehmen gerade richtig machen

Unter dem Titel „Edeka sagt Danke“ läuft seit Kurzem eine neue TV-Kampagne. Das Besondere:  Die beauftragte Agentur hat hierzu kein neues Material produziert, sondern die Botschaft aus alten Spots und Stock-Footage recycelt. In einer Zeit, in der auch die Werbefilmproduktionen ihre Arbeit auf ein Minimum reduzieren, ist dies sicher ein sinnvoller Ansatz. Einerseits, um vorhandene Ressourcen zu nutzen, andererseits, um in der Krise aktuelle Inhalte schnellstmöglich transportieren zu können.

„Danke sagen“ liegt im Trend

Das Coronavirus lähmt das Leben. Doch Apotheker, Kassierer und viele andere Mitarbeiter sorgen dafür, dass das Leben weiter geht. Dafür wollen derzeit viele Unternehmen möglichst öffentlichkeitswirksam Danke sagen. So auch die Schwarz-Gruppe, die für ihre Handelsketten Lidl und Kaufland eine entsprechende Anzeigen-Kampagne startete. Auf diese Weise bedankte sich die Gruppe bei den eigenen Mitarbeitern für ihren Einsatz unter Pandemie-Bedingungen. Auch in den sozialen Netzwerken zeigen sich viele Firmen und Vereine aktiv. So wurde beispielsweise über den Bundesligist Fortuna Düsseldorf kürzlich auf dem Instagram-Profil des Universitätsklinikums Düsseldorf folgender Beitrag gepostet: Mitarbeiter der Intensivstation dankten einem Spieler des Vereins für ein spendiertes Abendessen in Form von Pizzen und Softdrinks – Foto der Ärzte in voller Montur beim Pizzaessen inklusive.

Durch glaubwürdige Krisen-Kommunikation Shitstorm vorbeugen

Viele Unternehmen springen derzeit auf den Zug der öffentlichen Wertschätzungsbekundungen auf und teilen fleißig Dankes-Hymnen. Die spannende Frage ist, ob und wie lange dies noch ausreicht oder sich gar ins Gegenteil umkehren könnte – so wie es bereits beim kollektiven Balkon-Klatschen für die Corona-Helfer passiert ist. Wer bislang wenig in seine Mitarbeiter und deren Arbeitsbedingungen investiert hat, läuft mit lautstarken Beifallsrufen und plakativen Dankes-Kampagnen Gefahr, unglaubwürdig zu erscheinen. Oder gar einen Shitstorm in den eigenen Reihen zu provozieren.

Die richtigen Botschaften finden

Nun gilt es für Unternehmen, die bislang wenig oder noch gar nicht kommuniziert haben, für die aktuellen „Wertschätzungsbotschaften“ einen individuell glaubwürdigen und passenden Rahmen zu finden. So bietet es sich vielleicht an, vorhandenen Content à la Edeka kreativ “umzunutzen”. Oder ein Standbild mit unterlegtem Dankes-Text zu nutzen, wie es Premiumautobauer Mercedes für seine #stayhome-Kampagne vor macht. Es gilt zu prüfen: welche Botschaften passen zur Marke, betten sich in die sonstige Unternehmenskommunikation ein und setzen sich positiv von anderen ab.

DENKBAR entwickelt passende Krisen-Strategie

Um die richtigen Worte und (Bewegt-)Bilder, zur richtigen Zeit, auf den richtigen Kommunikationskanälen zu finden, steht DENKBAR Unternehmen zur Seite. Wir bewerten in kürzester Zeit die Ist-Situation jedes einzelnen und entwickeln gemeinsam mit dem Kunden eine passgenaue Krisen-Strategie inklusive derzeit sinnvoller Botschaften – um eigene Mitarbeiter und Kunden glaubwürdig zu erreichen und ihnen Mut zu machen.

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