#Sinnfluencer – Interview mit Influencer Marketing Expertin Tara Wittwer

In Sachen Social Media macht Tara Wittwer so schnell niemand was vor. Als Influencer Marketing Coach, freie Content Creatorin und Betreiberin des Instagram-Blogs „wastarasagt“, mit rund 36.000 Followern, kennt Tara das Influencer-Einmaleins aus unterschiedlichen Perspektiven. Bei ihr läuft alles unter dem Motto #Sinnfluencer – Content produzieren mit Sinn und Verstand.

„Influencer, das sind doch die, die Schminke in die Kamera halten?!“ Diese Aussage ist lange nicht mehr zeitgemäß. Warum sollten Unternehmen dem Influencer-Marketing eine Chance geben?

Ich denke, Unternehmen sollten Influencer Marketing eine Chance geben, weil es einfach die beste Möglichkeit ist, definierte Zielgruppen genau zu erreichen. Ein „Markenbotschafter“ per se ist ja nichts Neues, durch Social Media hat sich das Auftreten nur verändert. Influencer Marketing ist, wenn man es richtig macht, eine enorm gute Möglichkeit, um seine Marke zu branden und Bekanntheit für ein oder mehrere Produkte oder Services zu erlangen.

Du machst immer wieder deutlich, dass Reichweite nicht das oberste Auswahlkriterium ist. Worauf sollte außerdem geachtet werden?

Reichweite ist tatsächlich nicht das Wichtigste, sondern wen man erreicht. Viele Follower sind nicht relevant. Wenn man 10.000 Leute erreicht, die aber „nur mal gucken wollen“, aber 1.000 Leute, die von dir kaufen, dann sind diese 1.000 natürlich deutlich wertvoller als die 10.000.

Ist der passende Influencer einmal gefunden, mit welchen Kosten müssen Unternehmen rechnen?

Die Honorare für Influencer Marketing sind sehr unterschiedlich – von 200 bis 20.000 Euro kann da alles dabei sein (sogar 500.000 Euro, Kim Kardashian ist ja letztendlich auch nur Influencer). Da gibt es keine Pauschale. Meist bewegt man sich aber zwischen 200 und 1.000 Euro pro Post, wenn man von „normalen Influencergrößen“ spricht.

Hast du einen Geheimtipp, den du Agenturen und Unternehmen für eine gelungene Kampagne mitgeben kannst?

Man darf Influencer nicht zu stark in ihrer Arbeit einschränken und an den festgelegten Richtlinien festhalten – manchmal weiß der Influencer am besten, was bei seiner Zielgruppe ankommt. Gegenseitiges Vertrauen ist hier von großer Wichtigkeit!

Und wohin wird die Reise des Influencer-Marketings deiner Meinung nach noch gehen?

Ich denke, Influencer Marketing wird jetzt endlich erwachsen – der erste große Hype ist vorbei und es professionalisiert sich langsam. Das ist sehr wichtig, damit Influencer als echter Beruf wahrgenommen wird. Außerdem hilft es dabei, sich von augenscheinlich guten Zahlen eines Influencers nicht so leicht blenden zu lassen. Denn die sind bekanntlich auch nicht immer ehrlich.

(von Jennifer Daneke)

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