Krisen-PR in Zeiten von Corona

Krisen-PR

Sechs Tipps für die gelungene Unternehmenskommunikation

Die Corona-Pandemie hält zurzeit die gesamte Welt fest im Griff. In Deutschland gibt es zahlreiche Einschränkungen, die sich neben dem gesellschaftlichen Leben auch stark auf Wirtschaft und Unternehmen auswirken. Im Zuge der Corona-Krise stellen sich daher viele Unternehmen die Frage, ob die bisherige Kommunikationsstrategie weiterhin verfolgt werden sollte oder diese sowohl intern als auch extern nun einer Umstrukturierung bedarf. PR-Experten können mit Krisen-PR und individuellen Maßnahmenpaketen unterstützen und beratend zur Seite stehen. DENKBAR gibt hier einen kleinen Einblick – in Form von sechs Praxistipps, die auch in Krisenzeiten eine vertrauensbildende Kommunikation garantieren.

Zuallererst: intern kommunizieren

Das Informieren der Mitarbeitenden in einem Krisenfall wie der Corona-Pandemie hat oberste Priorität. Kommuniziert werden sollten unter anderem getroffene Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz und wie sich Mitarbeitende im Krankheitsfall bestmöglich verhalten. Ein offenes Ohr für Fragen der Mitarbeitenden schafft Vertrauen und zeigt, dass Sie sich kümmern. Empfehlenswert ist zudem eine Sammlung mit Web-Links, damit die Mitarbeitenden wissen, wo sie sich informieren können. Handeln Sie dabei immer verantwortungsbewusst – verweisen Sie auf gesicherte, offizielle Informationen und vermeiden Sie persönliche Prognosen.

Eine FAQ-Sammlung anlegen

Einige Fragen kommen immer wieder auf. Um diese nicht jedes Mal neu zu beantworten, empfiehlt sich die Sammlung häufig gestellter Fragen inklusive Antworten. Die FAQs können dann auf der Webseite hochgeladen, im Intranet verbreiten oder auf Social Media gepostet werden – je nachdem, an welche Zielgruppe sie sich richten.

In Krisen Zeiten kommen einige Fragen immer wieder auf. Daher empfehlen sich FAQs.

Vorbereitet sein: Pressemitteilung bei Verdachtsfällen

Erstellen Sie rechtzeitig eine Pressemitteilung, auch wenn es bisher keine Corona-Erkrankten im Unternehmen gibt. Je schneller Sie reagieren, desto vertrauensvoller wirkt Ihr Unternehmen – sowohl intern als auch extern. Zudem zeigt eine schnelle Reaktion: Die Lage ist unter Kontrolle und es wird alles dafür getan, um die Mitarbeitenden auch weiterhin vor einer Infektion zu schützen.

Social Media nutzen

Halten Sie über Instagram und Facebook Kontakt zu Kunden, Mitarbeitenden und Stakeholdern. Informieren Sie über Maßnahmen im Betrieb, bleiben Sie positiv eingestellt. Wichtig: die Kommunikation im Web an die aktuelle Situation anpassen. Einfach wie bisher Postings absetzen, die momentan unpassend und gegebenenfalls sogar werblich sind, können zu Unmut bei Followern führen. Versetzen Sie sich bei allen Botschaften, die Sie jetzt veröffentlichen, in Ihre Zielgruppe. Zeigen Sie Empathie und Einfühlsamkeit.

Die Zukunft fest im Blick

Kommunikationsmaßnahmen für die Zukunft spielen bereits jetzt eine wichtige Rolle. Dabei sollten neben der Zeit nach der Corona-Pandemie auch die kommenden Wochen im Auge behalten werden. Was passiert, wenn ein Standort oder das Büro schließen muss? Wer kann ins Homeoffice, wer muss vor Ort bleiben? Was tun bei einer bundesweiten Ausgangssperre? Eventuelle Zukunftsszenarien bereits jetzt zu erörtern und Maßnahmen festzulegen, erspart Ihnen wertvolle Zeit, sollte ein solches Szenario wirklich eintreffen. Auch kommunikative Fehleinschätzungen können Sie durch gute Vorbereitung auf ein Minimum reduzieren.

Die Krise als Neustart nutzen?

In der jetzigen Situation können Unternehmen durch neue Kommunikationsimpulse das Vertrauen in die Organisation langfristig stärken. Werte, die den Betrieb wiederspiegeln, sollten die Basis der Kommunikation bilden. Innerhalb der Corona-Krise sind Gesundheit und Verantwortung zentrale Werte, zu denen Unternehmen eine klare und authentische Einstellung haben sollten. Eine schnelle und glaubwürdige Krisenkommunikation bleibt langfristig in Erinnerung. Und sie kann in einigen Fällen auch der Anstoß für einen Neustart in der Unternehmenskommunikation sein. 

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